Donnerstag, 17. April 2014

Mediterrane Spargeln

Da uns die Temperaturen und die Sonne schon seit einem Monat verwöhnen, können wir schon seit einer Weile einheimischen Spargel genießen. Es gibt, ihr wisst es selbst, Spargel-Rezepte wie Sand am Meer.

Gestern stellte sich mir ein Problem, welches immer wieder auftaucht: Reste verbrauchen.

Es gab einen halben Melanzane, eine handvoll Cocktailtomaten und frische Terlaner Spargel. Nix mit Boznersauce, Sauce Hollandaise oder soetwas.

Deshalb habe ich mir etwas Unübliches einfallen lassen, was uns äußerst gut geschmeckt hat.

Mediterrane Spargeln


Zutaten für 2 Personen:
  • 1/2 Melanzane
  • 600 g weißer Spargel
  • 2 Schalotten
  • eine handvoll Cocktailtomaten
  • 1 TL in Salz gelegte Kapern
  • frischer Basilikum
  • Sellerielaub
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  1. Ich wasche die Melanzane, schneide sie in dünne Scheiben und grille sie mit Olivenöl von beiden Seiten, dann salze ich sie erst.
  2. Norbert schält inzwischen die Spargeln und schneidet das holzige Ende weg. Dann wird der Spargel über Wasserdampf 15-20 Minuten gedämpft.
  3. Ich stelle wenig Wasser zum Kochen auf.
  4. Den Cocktailtomaten schneide ich den Stielansatz heraus und die glatte Seite kreuzweise ein, dann blanchiere ich sie kurz im siedenden Wasser.
  5. Ich schrecke sie mit kaltem Wasser ab und häute sie, dann schneide ich kleine Würfel.
  6. Ich schäle die Schalotten, halbiere sie und schneide sie in Ringe.
  7. In wenig Olivenöl dünste ich die Schalottenringe weich, gebe die Tomatenwürfel dazu, salze und pfeffere und lasse alles ein wenig kochen.
  8. Die Kapern wasche ich, hacke sie ganz fein und gebe sie zu den Tomaten.
  9. Den Basilikum und den Sellerie wasche ich, schüttle ihn trocken und schneide beides in feine Streifen.  
  10. Ich lege die Melanzanescheiben auf den Tellern aus, darauf die Spargeln. Die Kräuter werden darüber gestreut und die Tomatensauce dazu gereicht.
Das war bestimmt nicht der Osterhase!

Mit diesem klitzekleinem Nest, welches vor einigen Wochen in einer Baumkrone beim Olivenbaum schneiden von Norbert entdeckt wurde, möchte ich euch gute Feiertage wünschen und dass ihr für eure Lieben ein so gemütliches Zuhause bereitet, wie dieses Vogele. Von unten hat man das Nest nicht gesehen, so gut war es von außen getarnt. Die Eier waren vielleicht 2 cm groß.

Montag, 14. April 2014

Das Ding der Woche - Der Eierschalensollbruchstellenverursacher

Der Name dieses Gerätes wäre was für die stille Post.

Dieser Eierköpfer funktioniert wirklich sehr gut, man würde es fast nicht glauben.

Man setzt den Trichter aus Stahl auf das Ei auf und zieht die bewegliche Kugel bis an das obere Ende der Stange. Dann lässt man die Kugel fallen und das verursacht der Eierschale die Sollbruchstelle, an der man das Ei ohne Probleme mit einem Messer öffnen kann.

Die Eierschale hat nur diese Schnittstelle, sonst ist sie unversehrt, deshalb entstehen auch keine Krümel der Eierschalen.

Motive des Keramikteiles oben gibt es viele verschiedene, je nach Geschmack.

Unser Angebot:

Eierschalensollbruchstellenverursacher € 23,90

die ersten drei Käufer bekommen einen Timer wie abgebildet, dazugeschenkt

Mittwoch, 9. April 2014

Riso venere con fave e Speck - Schwarzer Reis mit Saubohnen und Speck

Es ist wieder soweit! Nicht nur der Bärlauch, nein auch die Spargeln und die Saubohnen sind wieder da.

Riso venere, der schwarze Reis, soll angeblich früher in China nur der Aristokratie gereicht worden sein, da er eine Rarität war.

Zum Glück gibt es mittlerweile Anbauflächen in Italien und so können auch wir "Normalsterbliche" in den Genuss dieses sehr aromatischen Vollkorn-Reises kommen.

Er ist anscheinend nicht bekannt, denn wenn ich ihn auf den Seiten meines Blogrolls suche, dann finde ihn nur bei RobertClaus und Alex.

Wie man Saubohnen zubereitet habe ich hier einmal beschrieben. Vor Jahren wäre ich für eine solche Beschreibung froh gewesen, denn diese Dinger mit den Hülsen hinunter zu würgen, kostete uns schon einige Überwindung. Danach ließ ich sie lange links liegen, bis ich selbst einmal darauf gekommen bin, dass man sie 2 x pellen muss.

Amüsiert habe ich mich über den Ausdruck Bohnenembryo und wusste endlich, an was sie mich schon immer erinnerten.

Mit wenigen Zutaten ist ein schmackhaftes und gesundes Essen entstanden.

Riso venere con fave e Speck - Schwarzer Reis mit Saubohnen und Speck

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Tasse Riso venere
  • 2 händevoll Fave
  • 60 g Speck
  • Salz
  • Olivenöl
  • Peperoncinosauce  
  1. Als Erstes bearbeite ich die Saubohnen, wie das habe ich hier beschrieben.
  2. Den Reis koche ich im Wasser schwimmend mit dem Schnellkochtopf, ohne Salz 10 Minuten auf dem 2. Ring. Die Zeit wird erst ab dem Moment gerechnet, ab dem das Ventil den 2. Ring zeigt. Danach kann ich vorsichtig unter einem kalten Wasserstrahl (Waschbecken, Wasserhahn) abdampfen. Wenn ich salzen würde, schließt sich der Kern nicht auf und der Reis bleibt fast ewig hart.
  3. Inzwischen schneide ich den Speck in feine Streifen und röste ihn in wenig Olivenöl ein wenig an, gebe die Fave dazu.
  4. Den Reis siebe ich ab, wie Nudeln, lasse ihn nicht ganz abtropfen, schütte ihn in den Topf zurück, mische ihn mit den Fave und dem Speck und schmecke ihn noch mit Salz ab.
 Oben drauf, kommt noch ein Löffelchen selbstgemachte Peperoncinosauce.

Mittwoch, 2. April 2014

Dinkelvollkornnudeln mit Bärlauchpesto

































Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht: wir mögen keine gekauften Vollkornnudeln, gesunde Ernährung hin oder her.

Da sie sehr gesund sein sollen, kochte ich immer wieder einmal welche, aber wir waren nie begeistert, auch die Kinder streikten.

Mir ist jedoch noch NIE in den Sinn gekommen, selbst Vollkornnudeln zu produzieren.

Ich besitze ja eine Getreidemühle schon viele Jahre. Dinkel und Weizen kaufe ich in 25 kg Säcken.

Alle Voraussetzungen wären gegeben und trotzdem hatte ich es noch nie probiert. Und dann hat es trotzdem gefunkt und sie wurden zum allerersten Mal gemacht und gegessen.

Außerdem bekam ich eine Tasche Bärlauch geschenkt. An dieser Stelle nochmals Danke an meine Freundin Helene. Sie weiß halt, dass bei mir so etwas immer gut verwertet wird.

Den Bärlauch habe ich nicht gewaschen, nur fleißig aussortiert, dann mit reichlich Olivenöl aufgemixt, nicht gesalzen und in ein Glas gegeben, dann noch mit Olivenöl abgedeckt. So bleibt er relativ lange gut und gärt nicht.

Jetzt wird er langsam verbraucht, in den Risotto gerührt, Pressknödel gemacht... und dann gab es noch

Dinkelvollkornnudeln mit Karottenstreifen und Bärlauchpesto

Zutaten für 2 Personen:

Für den Teig:
  • 180 g Dinkelvollkornmehl, fein gemahlen
  • 1 Ei
  • Wasser
 Für die Sauce:
  • 1 Karotte
  • 5 EL aufgemixter Bärlauch (siehe oben)
  • 1 EL Parmesankäse, gerieben
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • wenig Olivenöl
  1. Ich schlage das Ei in ein Gefäß, wiege es und gebe soviel Wasser dazu, bis ich 95 g erreicht habe, dann verquirle ich beides.
  2. Ich knete das Mehl und das Ei-Wasser-Gemisch zu einem geschmeidigen Teig. Es sollte ein Weilchen geknetet werden. Dann kommt der Teig in eine Nylontüte, zum Entspannen.
  3. Dann stelle ich Wasser auf. Sobald es kocht wird gesalzen.
  4. Die Karotte schäle ich, hoble sie längs in dünne, lange Scheiben und schneide sie dann in Streifen, ungefähr von der Breite wie später die Tagliatelle geschnitten werden.
  5. Ich erhitze wenig Olivenöl in einer Pfanne und röste die Karotten langsam, bis sie weich geworden sind, dann würze ich mit Salz und Pfeffer.
  6. Den Bärlauch rühre ich mit dem Parmesankäse, etwas Salz und Pfeffer an.
  7. Jetzt walze ich den Nudelteig zuerst in nicht zu dünne Platten, bei mir war es die Nummer 4. Der Vollkornteig reißt sonst sofort.
  8. Dann schneide ich mit dem dazugehörigem Schneider die Nudeln zu Tagliatelle und lasse sie sofort ins kochende Wasser gleiten. Aufpassen, sie sind in 1-2 Minuten schon gekocht.
  9. Ich seihe die Nudeln ab, mische sie sofort mit den Karottenstreifen und jeder kann sich dann Bärlauchpesto nehmen wieviel er will.
Manchmal ist es schwer zu warten, bis das passende Foto geschossen ist.

Tatsache ist, dass uns dieses Nudelgericht sehr gut geschmeckt hat, auch wenn es Vollkornnudeln waren. Ich werde sie jetzt öfter zubereiten.

Montag, 31. März 2014

Das Ding der Woche

























Es gibt etwas Neues auf unserem Blog und in unserem Geschäft:

DAS DING DER WOCHE

Wir bieten einen Artikel zu einem günstigen Preis an und für die ersten drei Käuferinnen oder Käufer gibt es ein Geschenk dazu. 

Diese Woche haben wir die Espressomaschine "Moka" von Alessi ausgewählt. Sie ist aus Aluminium und macht für 3 Mokkatassen Kaffee.

Wie man eine solche Mokkamaschine bedient, habe ich hier vor langer Zeit einmal genau erklärt.

Unser Angebot:

Mokkamaschine "Moka" von Alessi 3 Tassen € 34,00 jetzt € 29,00

als Geschenk dazu: 2 Mokkatassen, wie sie auf dem Foto abgebildet sind.

Donnerstag, 27. März 2014

Was hoppelt denn da durchs Gras?























Kommt es nur mir so vor, oder will Ostern dieses Jahr überhaupt nicht kommen?

Auf jeden Fall habe ich schon einmal vorgesorgt, denn die Häschen hoppelt bei mir schon durch das Gras.

Warum soll ich nur zu Weihnachten Kekse backen? Barbara backt Kekse, Petra auch. Von ihr habe ich das Rezept für die kleinen Hasen stibitzt, allerdings ohne Fülle.

Im Teig habe ich das weihnachtliche Gewürz Zimt weggelassen und die passende Ausstechform gibt es, wie sollte es anders sein, bei uns im Geschäft, ein bisschen mit Schokolade verziert habe ich auch, und schon sind die Osterkekse fertig.

Ihr seid noch früh genug dran, es gibt keine Ausreden mehr!

Mürbe Osterhasen

Zutaten:
  • 70 g Walnusskerne
  • 200 g Weizenmehl
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g kalte Butter in kleinere Würfel geschnitten
  1. Ich mahle die Walnusskerne fein, siebe das Mehl in die Schüssel der KitchenAid.
  2. Ich gebe alle restlichen Zutaten dazu und lasse mit Hilfe des Flachrührers einen geschmeidigen Teig zusammen kneten.
  3. Ich gebe den Teig auf die Arbeitsfläche und drücke ihn ziemlich flach. Dann wickle ich ihn in Klarsichtfolie und lege ihn ungefähr für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
  4. Ich heize den Backofen auf 160° Heißluft vor.
  5. Ich probiere den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche auszurollen, stelle fest, das es ohne weiteres möglich ist. Petra rollt ihn zwischen Folie aus. 
  6. Ich steche die Hasen aus, arbeite schnell, damit der Teig nicht zu warm wird. Reste werden von Hand schnell wieder zusammengeknetet und weiter verarbeitet bis der Teig aufgebraucht ist. Die Hasen muss ich mit einer Palette von der Arbeitsfläche holen, da sie etwas daran haften bleiben.
  7. Die Hasen lege ich auf mit Backpapier ausstaffierte Bleche. Hasen welche nicht gleich gebacken werden können, zwecks Ermangelung eines dritten Bleches, müssen kühl gelagert werden.
  8. Ich backe die Kekse 8 Minuten, dann hole ich sie heraus, nehme sie sofort vom Blech und backe die nächsten Hasen.
    Mit einem Dekorier-Stift und wenig geschmolzener Schokolade kommen noch Augen und Schnauzhaare darauf.

























Gewiss ist es nicht, ob mir die Häschen bis Ostern nicht "davon hoppeln".

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