
Letztens habe ich es wieder gekocht, diesmal mit Tagliolini und nur weißem Bruchspargel. Auch in Kombination mit Nudeln hat es uns sehr geschmeckt.

- 1 kg Kartoffeln
- 1/2 kg Bruchspargel
- ca. 1 kg Bohnenschoten
- 1 Schalotte
- 16 Scheiben Bauchspeck
- 1 EL Mayonnaise
- 1 Spritzer weißen Balsamico-Essig
- Basilikum
- Olivenöl
- Salz
- frischen Pfeffer

- Ich hole die Fave aus den Schoten, die Italienerin sagt "sgranare", wird mit aushülsen übersetzt.
- Ich stelle Wasser auf. Sobald es kocht salze ich es und gebe die Bohnen für 2 Minuten ins Wasser.

- Ich schütte sie ab und lasse kaltes Wasser über die Bohnen laufen. So behalten sie besser ihre grüne Farbe und ich kann sie sofort pellen.
- Dann kommen die Kartoffeln und die Spargeln dran. Ich schäle beide, die Spargeln mehr als die Kartoffeln.
- Die Kartoffeln halbiere ich zuerst, dann schneide ich sie in Spalten und gebe sie in einen Siebeinsatz. Diesen stelle ich in einen Topf über Wasser, salze die Kartoffeln, stelle den Topf auf den Herd und lasse sie ca. 15 Minuten kochen, bis sie durch sind, aber noch fest. Sobald sie gar sind schütte ich das Wasser ab, gebe die Kartoffeln in den Topf, träufle etwas Olivenöl darüber und decke sie zu. Falls notwendig salze ich noch nach.
- Dem Spargel schneide ich das holzige Ende ab und schneide ihn in gleich große Stücke. Dicke Spargeln teile ich längs, damit sie zu den dünnen passen.
- Ich hacke die geschälte Schalotte fein.
- Ich gebe Olivenöl in eine Pfanne und lasse es warm werden, gebe die Spargelstücke dazu und lasse sie im Öl bei mittlerer Hitze etwas bräunen. Jetzt kommt die Schalotte zum Spargel. Ich dünste sie bis sie weich ist und spritze dann wenig Balsamico über die Spargeln.
- Ich gieße dann mit wenig Wasser auf, rühre die Mayonnaise in das Wasser ein, schütte die gepellten Bohnen dazu, salze und pfeffere das Gericht und zupfe noch den Basilikum direkt in die Pfanne.
- Norbert hat die Speckstreifen knusprig gebraten.

Das Jungvolk ist eingetrudelt, wir können essen. Jeder nimmt sich Kartoffeln, Spargel-Fave-Gemüse und zwei Streifen gebratenen Speck. Es bleibt nicht ein Spargel oder sonst was übrig. Nicht dass das üblich wäre, aber es war doch halbwegs eine Portion. Es muss geschmeckt haben.









Interessanterweise kann man beim Essen nicht genau sagen, dass Amarettini im Kuchen sind. Auf alle Fälle schmeckt er sehr gut und wird wieder gebacken.







