Wer Südtirol ein bisschen kennt, weiß, dass Spinatspatzlen zu unseren Nationalspeisen gehören. Ich habe aber schon wunderschönen Mangold aus meinem Garten, der fast wöchentlich zu ernten ist und keinen Spinat. Man kann auch, nur mit dem Grünen Teil des Mangolds, wunderbar richtige Spinatspatzlen machen. Meine Lobeshymne über dieses Gemüse könnt ihr hier nachlesen. Heuer ist er noch schöner und ergiebiger. Was tun mit dieser Fülle?Es ist, wie so oft, ein Gericht entstanden, das ich sicher wieder koche, dank der guten Akzeptanz. - 150 g Mehl, ich verwende Typ 550, man kann aber auch 00 nehmen
- 150 g Hartweizenmehl
- 1,5 TL Salz
- 300 ml Milch
- 1 Ei
- 100 g Schinken
- 2 EL Pinienkerne
- ca. 15 Oliven
- Salz
- Pfeffer
- Olivenöl
- Parmesankäse
- Ich stelle Wasser auf den Herd und lasse es kochen, dann salze ich es.
- Ich verrühre die zwei Mehlsorten und das Salz, schütte die Milch in einem Schwall dazu und rühre sie mit dem Kochlöffel unter. Dann schlage ich das Ei hinein und versuche es so sachte wie möglich hinein zu rühren. Dann lasse ich den Teig mindestens 1/4 Stunde stehen, vielleicht auch länger.
- Ich wasche den Mangold, verwende aber nur den grünen Teil und schneide diesen in breite Streifen.
- Ich entkerne die Oliven und hacke sie grob.
- In erhitze Olivenöl in der beschichteten Pfanne und gebe den Mangold dazu. Ich lasse ihn auf niederer Flamme dünsten. Den Schinken zupfe ich dazu, die Pinienkerne röste ich noch etwas mit. Zum Schluss kommen noch die Oliven dazu und dann salze und pfeffere alles.
- Inzwischen kocht das Wasser und ich schabe mit einer Spatzelhobel den Teig ins gesalzene Wasser. Sobald sie fertig sind, schütte ich sie ab.
- Ich gebe die Spatzlen in die Pfanne, träufle noch Olivenöl darüber und vermische sie mit dem Gemüse.
Parmesankäse hobelt sich dann noch jeder selbst darüber. Einmal andere Spinat-Spatzlen, wie wir gewohnt sind, aber geschmeckt hat es uns sehr.
Mit den Stielen mache ich Mangold-Quiche. Dafür dünste ich die Stiele. Aber dazu ein anderes Mal.
Übrigens ist mein nächster Post, welcher nach dem Urlaub ins Netz kommt, der 100ste. Dann wird ein bisschen gefeiert!

















