12.12.15

Facebook weiß auch nicht alles - Nußknacker zur Weihnachtszeit


Neulich kam eine Kundschaft mit der Aussage, über Facebook sei die Nachricht gegangen, es gäbe im ganzen Burggrafenamt keine Pandoroform zu kaufen. 

Sie war dann überrascht, dass wir sie noch vorrätig hatten. So ein selbstgebackener Pandoro ist etwas Herrliches.

Schon seit vielen Jahren backe ich vor Weihnachten diesen köstlichen Butterkuchen.

Heute habe ich allerdings nicht dieses Rezept für euch. Jedoch für alle, die eine solche Form bei uns erstehen, gibt es das Rezept dazu. Geöffnet haben wir jeden Tag bis am 24. Dezember um 13.00 Uhr.


Nachdem wir heuer reiche Ernte unserer Walnüsse hatten, werden diese fließig für die Weihnachtsbäckerei verwendet. Meine Friseurin sagt mir immer wieder, dass Nüsse für das Haar, sicher auch für den gesamten Organismus, gesund und wichtig sind.

Deshalb kann so ein Keksl mit Nüssen nie so richtig ungesund sein, obwohl es ja nur so von Kalorien strotzt.

Gefunden habe ich das Rezept in der Beilage einer alten Ausgabe der ORF-Nachlese, welche jedes Jahr pünktlich im November mit Rezepten von Weihnachtplätzchen erscheint.


NUSSKNACKER

Zutaten:

Für den Mürbteig:
125 g weiche Butter
60 g Puderzucker
1/4 TL Salz
etwas Vanille
180 g Mehl
Orangenmarmelade

Für den Nusskaramell:
50 g Mandeln, ungeschält
50 g Haselnüsse
50 g Walnüsse
50 g Pinoli
100 g Zucker
50 g Sahne
100 g Butter
dunkle Kuvertüre zum Verzieren

  1. Die sehr weiche Butter rühre ich mit der Küchenmaschine mittels Flachrührer schaumig, gebe Puderzucker, Salz und Vanille dazu und lasse noch etwas rühren.
  2. Jetzt kommt das Mehl dazu, welches ich ebenfalls mit dem Flachrührer in das Buttergemisch einarbeiten lasse.
  3. Diese Masse gebe ich auf ein größeres Stück Folie, lege diese mit ziemlichem Spielraum über den Teig, damit ich den Teig zu einer 1cm dicken Platte ausrollen kann und versuche dabei ein Rechteck zu fabrizieren.
  4. Diese Platte gebe ich 30 Minuten in den Kühlschrank.
  5. Ich heize den Backofen auf 160°C Heißluft vor.
  6. Jetzt rolle ich diese Platte, ohne Folie, auf einem Backpapier dünn aus, steche mit einer Gabel öfters in den Mürbteigboden und backe sie 15 Minuten in der Mitte des Ofens. Während dieser Zeit muss ich immer wieder große Blasen, welche während des Backens entstehen mit der Gabel öffnen, dann fallen sie in sich zusammen. 
  7. Falls die Orangenmarmelade zu fest ist, diese ein wenig erwärmen. Meine ist zum Verstreichen gerade recht und das tue ich auch, sobald die Platte aus dem Ofen kommt. Dann lasse ich die Platte abkühlen.
  8. Für das Karamell hacke ich die Nüsse, ohne Pinoli, im Finecut nicht zu fein und röste dann alle Nüsse in einer trockenen Pfanne, bis sie zu duften beginnen.
  9. In einem hohen Topf lasse ich den Zucker karamellisieren, lösche mit der Sahne ab, diese schäumt ziemlich auf (deshalb der hohe Topf) und lasse auch die Butter darin schmelzen. Ich rühre bei milder Hitze solange, bis sich der Zucker völlig aufgelöst hat. 
  10. Nun mische ich die Nüsse unter, schütte das Karamell auf die Teigplatte und verteile es mithilfe einer Spachtel.
  11. Bei gleichbleibender Hitze backe ich das Ganze noch einmal 9 Minuten.
  12. Nach dem Backen hilft mir Norbert die Platte auf das Nudelbrett zu heben und dann schneidet er zuerst Quadrate und dann viele kleine Dreiecke.
  13. Während die Kekse abkühlen, lasse ich über lauwarmen Wasserdampf die kleingeschnittene Kuvertüre schmelzen, danach taucht Norbert von jedem Keksl die Spitzen in die Schokolade.
 Und jetzt warten sie auf den Verzehr. Die Esser kommen erst kurz vor Weihnachten nach Hause.

Das ist momentan meine große Freude: die Christrose. Wenn ich über die Terasse in die Wohnung gehe streckt sie ihr Köpfchen in die unermüdlich scheinende Sonne.
Ich wünsche euch einen schönen 3. Adventsonntag!

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